
Als einer der führenden Bildungsanbieter im Schweizer Bauwesen stand die Bauschule vor der Herausforderung, sich in einem von Wandel geprägten Bildungsumfeld zukunftsgerichtet zu positionieren. In Zeiten der Informationsflut fehlte es an der nötigen Klarheit und Flexibilität im Auftritt. Das Ziel war ein umfassendes Rebranding, das die technische, fokussierte Ausrichtung der Schule unterstreicht, Komplexität reduziert und die Marke schweizweit stärkt – und zwar so, dass bewährte Werte in einen zeitgenössischen Kontext übertragen werden.
Es wurde ein hochflexibles, offenes Gestaltungssystem entwickelt, das ganz auf Funktionalität und Haltung setzt. Das neue Logo ist eine reduzierte, klar konstruierte Wortmarke, die durch eine moderne, sachliche Geometrie-Typografie ergänzt wird. Die neue Farbwelt verbindet das vertraute Blau (nun punktuell eingesetzt) mit Hellgrau, Schwarz und einem prägnanten Neongelb, das vom Baustellen- und Schulzimmeralltag inspiriert ist und als Signal für Interaktion dient. Das verbindende Prinzip des Designs ist die Linie: Sie führt flexibel durch Layouts und schafft Orientierung, ohne zu begrenzen. Ergänzt wird der Auftritt durch ein modulares Kommunikationssystem, das ohne starre Claims auskommt, sowie durch eine ehrliche, uninszenierte Bildwelt, die über den "Schulterblick" echte Einblicke in den Alltag gewährt.
Das Ergebnis ist ein authentischer, charakterstarker Markenauftritt, der technisches Know-how perfekt mit menschlicher Nähe verbindet. Die Bauschule präsentiert sich als nahbare, lebendige und zukunftsorientierte Institution. Das modulare System schafft maximale visuelle und kommunikative Flexibilität für alle analogen und digitalen Kanäle und bietet intern wie extern klare Orientierung. Dank des durchdachten Designsystems ist das Team der Bauschule nun in der Lage, einen grossen Teil der täglichen Kommunikation – sei es auf Social Media, der Website oder anderen Kanälen – völlig selbstständig und effizient zu bewirtschaften. Die Marke ist dadurch weit über die Wortmarke hinaus spür- und erlebbar geworden, ohne an gestalterischer Konsistenz zu verlieren.























