Stell dir vor, das Theater bleibt erhalten

14. April 2021

Autor: Yves Herger

Stell dir vor, das Theater bleibt erhalten

Autor

Yves Herger

Yves Herger, Markenentwickler

Es gibt eine Standort-Alternative für das Luzerner Theater. Eine Projektstudie von Max Germann, Architekt, Bruno Achermann, Architekt und Yves Herger, Markenentwickler.


Ein Standort, welcher die Kraft hat, die internationale Wahrnehmung der Stadt Luzern nachhaltig und mehrdimensional zu verändern. Es besteht die einmalige Chance, die Zukunft des Theaters und dessen Rolle in der Stadtentwicklung neu zu denken und ein Theater für heutige und künftige Generationen zu bauen. Gut 20 Jahre nach Eröffnung des KKL kann ein weiteres Kapitel der grossen Geschichte von Luzern als Musik-, Kultur- und Theaterstadt geschrieben werden.

«Mit unserer Studie wollen wir der öffentlichen Diskussion einen Impuls geben. Es ist eine Alternative zu Abriss und Neubau am bestehenden Standort. Die Kulturstadt Luzern erfährt damit eine mehrdimensionale Erweiterung.»Yves Herger, Markenentwickler HI Schweiz
GA Entwurf Luzerner Theater Standort Praesentation S4

Ein seeübergreifendes Kulturdreieck: Luzerner Triangulum

Zwischen Schweizerhofquai und Nationalquai befindet sich eine exponierte Fläche mit einem starken Bezug zum Seebecken: der Kurpark. Er bildet den Auftakt zur Hotelzeile am Nationalquai. Er wurde nie bebaut, und die lange Häuserzeile am Nationalquai endet hier ohne Referenz zur Stadt. Dennoch: Diese Fläche ist ein Kraftort im Raumgefüge der Innenstadt und des Seebeckens. Er beschreibt zusammen mit dem KKL und dem alten Stadttheater eine magische Figur, ein seeübergreifendes Kulturdreieck: Luzern Triangulum. Sein Potenzial blieb bisher unentdeckt, ein hochwertiger Ort für ein neues Stadttheater – vielleicht – allenfalls auch ein anderes wichtiges Gebäude von öffentlichem Interesse. Er bietet dem KKL ein angemessenes Gegenüber und überhöht die Bedeutung des zentralen Seebeckens, das hier einen zweiten Leuchtturm erhält. Die drei Kulturstätten KKL, altes Theater und neues Theater treten in einen räumlichen Diskurs und kommunizieren miteinander über alle Spartengrenzen hinaus. Die Kulturstadt Luzern erfährt dadurch eine mehrdimensionale Erweiterung. Es gibt nicht länger ein Kulturufer und ein Hotelufer. Der Brennpunkt zwischen den beiden Quaianlagen wird zu einem Ort, der dem Stadtgefüge neue Impulse verleiht, ohne dieses zu beeinträchtigen. Das alte Theater besteht weiter und wird erneuert. Provisorien während der Erstellungszeit eines Neubaus entfallen. Sein Fortbestand entlastet das Programm des Neubaus und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten des Zusammenspiels im Dreieck.

«Wenn ein Neubauprojekt zu einer Vision für eine ganze Stadt wird, dann ist es angemessen darüber nachzudenken und zu berichten.»Max Germann, Architekt

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