«Die Marke gemein­sam zum Klin­gen gebracht»

Volksmusik lebt von Tra­di­tion und Erneuerung zugle­ich. Genau das spiegelt sich im neuen Auftritt des Haus­es der Volksmusik wider. Geschäfts­führer Markus Brülisauer erzählt, wie ein über Jahre gewach­sen­er Wild­wuchs aus Logos und Far­ben zu einem unver­wech­sel­baren, nationalen Kom­pe­tenzzen­trum wurde. Und wie HI Schweiz mit neuem Cor­po­rate Design und ein­er mod­er­nen Web­site den Grund­stein dafür gelegt hat.

Markus, nach über zehn Jahren Haus der Volksmusik stand eine Neuori­en­tierung an. Was hat den Anstoss gegeben?

Das Pro­jekt hat sich über mehrere Jahre hin­weg entwick­elt und wurde schrit­tweise umge­set­zt. Nach über zehn Jahren war es schlicht an der Zeit, sich zu mod­ernisieren. Unser Auftritt war unpräzise und ver­wis­cht – es hat­te sich ein Wild­wuchs an Logos und Far­ben ange­sam­melt, und die Web­site war ver­al­tet. Vieles kam zusam­men. Wir woll­ten unser Pro­fil schär­fen, die Kom­mu­nika­tion­s­mit­tel, Vor­la­gen und Grund­la­gen auf den aktuellen Stand brin­gen und den heuti­gen Bedürfnis­sen anpassen. Wir haben diverse Agen­turen ange­fragt, und HI Schweiz hat den Zuschlag erhal­ten. Seit­dem sind wir erfol­gre­ich gemein­sam unterwegs.

Welche Erwartun­gen hat­tet ihr zu Beginn an das neue Cor­po­rate Design und den Webauftritt?

Uns war wichtig, dass es keinen radikalen Bruch mit dem Bish­eri­gen gibt. Gewisse Ele­mente soll­ten weit­erge­führt wer­den kön­nen – Tra­di­tion, die sich durchzieht, aber auch verän­dern und erneuern kann. Das ist ja typ­isch für Volksmusik: nicht etwas kom­plett Neues, son­dern eine Kon­ti­nu­ität, die das Ganze zusam­men­hält. Bezo­gen auf die Web­site war das Ziel, tech­nisch wieder auf dem aktuellen Stand zu sein – aber so auf­bere­it­et, dass wir als mit­tlerer Kul­turbe­trieb die Inhalte später auch weit­ge­hend selb­st pfle­gen und ausspie­len kön­nen. Wir sind bei den Ressourcen sehr eingeschränkt und müssen entsprechend haushalten.

Markus BrülisauerGeschäftsführer Haus der Volksmusik

«Die Men­schen hin­ter HI haben uns ver­standen, begleit­et und gemein­sam mit uns immer den richti­gen Kurs gefunden.»

Wie habt ihr die Zusam­me­nar­beit mit HI Schweiz erlebt?

Sehr angenehm. Man ist auf unsere Bedürfnisse einge­gan­gen und hat gemein­sam mit uns in einem Work­shop an der Marke gear­beit­et: Was ist der Kern? Was ist unsere Mis­sion? Was sind unsere The­men, unser Mind­set – nach innen und nach aussen? Gle­ichzeit­ig hat HI Schweiz uns auch bei aus­ge­fal­l­enen Ideen aufgezeigt, warum etwas nicht sin­nvoll ist und wie es sich auf das Gesamt­bild auswirken würde. Man kon­nte wirk­lich im Dia­log zusam­me­nar­beit­en – das war entscheidend.

Gab es einen Moment im Prozess, der beson­ders prä­gend war?

Ja, defin­i­tiv. Für das Eid­genös­sis­che Volksmusik 2019 in Crans-Mon­tana haben wir einen Info­s­tand im neuen CI/CD gebaut und das der Öffentlichkeit vorgestellt. Bis dahin hat­te man alles nur auf Papi­er oder als PDF gese­hen. Als dann plöt­zlich alles aufgestellt war und man den ganzen Stand vor sich hat­te, dachte man wirk­lich: Wow, das hat sich gelohnt – das sieht mega cool aus. In diesem grossen Saal, zwis­chen Instru­menten­bauern und anderen Ausstel­len­den, ist das Haus der Volksmusik bru­tal her­aus­gestochen. Wir haben uns fast ein biss­chen dafür geschämt, wie auf­fäl­lig wir im Ver­gle­ich zu allen anderen waren. Aber es war ein tolles Gefühl.